Kultur in Hannover
Kultur
Museen und Galerien
Niedersächsisches LandesmuseumHistorisches MuseumSprengel MuseumWilhelm-Busch-Museum
Das Niedersächsische Landesmuseum hat vier Abteilungen. Die Landesgalerie präsentiert die europäische Kunst vom 11.bis zum 20. Jahrhundert. Die Naturkunde-Abteilung zeigt Zoologie, Botanik, Geologie und ein Vivarium mitFischen, Insekten, Amphibien und Reptilien. Die Urgeschichte-Abteilung stellt die Ur- und Frühgeschichte Niedersachsens dar. Die Völkerkunde-Abteilung zeigt Kulturen aus aller Welt. Hier ist u. a. ein japanisches Teehaus aufgebaut.
Das Historische Museum erzählt dieGeschichte Hannovers, von der mittelalterlichen Siedlung honovere über die Residenzstadt bis zum heutigen Messestandort. Einen Schwerpunkt bildet dieZeit zwischen 1714 und 1837, als das Kurfürstentum Hannover in Personalunion mit dem englischen Königshaus verbunden war.
Das Museum August Kestner neben demNeuen Rathaus ist seit 1889 eines der städtischen Museen. Es zeigt 6000 Jahre angewandte Kunst in vier Sammlungsbereichen: Antike Kulturen, Ägyptische Kulturen, eine wertvolle Münzsammlung und Angewandte Kunst.
Das Sprengel Museum präsentiert die Kunst des 20. Jahrhunderts. Schwerpunkt sind dieklassische Moderne mit der Sammlung von Kurt Schwitters, Werken des Deutschen Expressionismus und des Französischen Kubismus, dem Kabinett der Abstrakten, der Grafik und derAbteilung Fotografie und Medien. Das Museum zeigt ferner besondere Beispiele der Abstrakten, der Konzept-Kunst und derMinimal Art, des Informel und des Nouveau Réalisme mit der Schenkung von Niki de Saint-Phalle.
Das Wilhelm-Busch-Museum in Herrenhausen bezeichnet sich auch alsDeutsches Museum für Karikatur und kritische Grafik. Dauerausstellungen sind die Sammlung zu Wilhelm Busch und dieSammlung zur Karikatur und kritischen Grafik. Darüber hinaus gibt es ständig wechselnde Ausstellungen (Cartoons, Comics und Karikaturen) zeitgenössischer Künstler ausdem In- und Ausland.
Das Theatermuseum Hannover zeigt eine ständige Ausstellung zur Geschichte des hannoverschen Theaters vom17. Jahrhundert bis heute. Mehrere Wechselausstellungen im Jahr runden das Angebot ab. Der Besucher bekommt einen Einblick indie Arbeit der Theaterwerkstätten sowie in Oper, Schauspiel, Ballett und Konzert.
Hinter dem Niedersächsischen Münzkabinett der Deutschen Bank verbirgt sich dasehemalige Münzkabinett der Könige von Großbritannien und Kurfürsten von Hannover. Weitere Münzen zeigt das Münzkabinett derTUI AG. Die Polizeigeschichtliche Sammlung Niedersachsen ist das größte Polizeimuseum Deutschlands. Das Exposeeum istdas Museum der EXPO 2000. Das Blindenmuseum ist eine Rarität in Deutschland, ein zweites gibt es nurnoch in Berlin. Das Feuerwehr-Museum zeigt die Geschichte der hannoverschen Feuerwehr und des Brandschutzwesens. Das Veterinärmedizinhistorische Museum befindet sich inder Tierärztlichen Hochschule Hannover. Textiles aus aller Welt gibt es im Museum für textile Kunst zusehen. Das Herrenhausen-Museum im Fürstenhaus zeigt eine Ausstellung zum fürstlichen Leben in Hannover. ImMuseum für Energiegeschichte(n) in der Humboldtstraße wird die 150-jährige Energieanwendungsgeschichte thematisiert. Das Buchdruck-Museum ist eingerichtet wieeine Lindener Hinterhofdruckerei der 1950er Jahre und das Heimatmuseum Ahlem befasst sich mit der Stadtteilgeschichte vonAhlem. Die Gedenkstätte Ahlem dokumentiert seit 1987 im Wesentlichen die Geschichte der Einwohner jüdischen Glaubens derStadt Hannover und des ehemaligen Landkreises. Weitere Museen sind die Welt der Luftfahrt imFlughafen Hannover und das Friedhofsmuseum.
In Hannover befinden sich ferner rund 30 Kunstgalerien. Darunter sind unter anderem die Hannover Gallery miteiner Dauerausstellung des Künstlers Bruno Bruni, die Kunsthalle Faust, die BBK-Galerie, das Foro Artistico in derEisfabrik und die NORD/LB Art Gallery.
Kestnergesellschaft
Die Kestn